03. Juni 2018: Vulkanausbruch in Guatemala

Am 3. Juni brach der Vulkan Fuego unerwartet aus. Bislang wurden bereits 109 Leichen geborgen, nur 35 konnten bisher identifiziert werden. 3.000 Menschen wurden evakuiert bzw. konnten sich retten und sind zum Teil in Notunterkünften untergebracht. Die Dörfer El Rodeo und San Miguel Los Lotes wurden komplett zerstört.  Ausserdem kam hinzu, dass es nicht etwa Lava war, die den grössten Schaden anrichtete, sondern eine lawinenartige Welle, die „Lahar“ genannt wird und die aus vulkanischem Gas, Geröll, Felsbrocken, Asche und Schlamm besteht. Diese „Lawine“ schoss mit etwa 200 Stundenkilometern den Abhang hinunter. Viele konnten sich so nicht mehr rechtzeitig in Sicherheit bringen. Die Ausmasse und Auswirkungen der Katastrophe sind weiterhin noch nicht gänzlich abzusehen.

Von den StipentiatInnen des Proyecto Ija´tz und deren Angehörigen ist niemand zu Schaden gekommen.

Die Solidarität in der guatemaltekischen Gesellschaft ist seither sehr groß Tagen. Überall wird für die Geschädigten gesammelt: Kleider, Trinkwasser, Essen, Babynahrung und Medikamente. Viele Privatpersonen, Firmen und Organisationen helfen mit, einige auch als Freiwillige in den Notunterkünften. Polizei, Feuerwehr, Katastrophenschutz und die Armee ist im Dauereinsatz.

 

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